Nachrichten

Hamburg baut Elbquerung als Schrägseil-Brücke > mehr...

Bau-Tarifrunde 2013: 3,2 Prozent mehr Lohn ab Mai > mehr...

Dachdecker haben stabiles Geschäftsjahr hinter sich > mehr...

Historischer Backsteinbau unsichtbar aufgestockt > mehr...

Studie: Thermo-Mulde im Asphaltbau überlegen > mehr...

Neuer Sprinter: Euro 6-Motoren und mehr Sicherheit > mehr...

Ramboll-Studie: CPV-Optimierung erforderlich> mehr...
Trilog-Verhandlungen zur Neufassung der EU-Vergaberichtlinien> mehr...
Avant: Neue Power für Multifunktions-Lader> mehr...
GaLaBau 2012: Rund 500 Millionen Euro Umsatz-Plus> mehr...
Kanalsanierung: BKP erweitert Geschäftsführung> mehr...
Trinkwasserspeicher für Ottenschlag: 600 m³ in elf Stunden> mehr...

Nach Insolvenz:

Berding Beton übernimmt Meyer Rohr + Schacht

HAMBURG, 10.08.12 – Die seit Februar insolvente Meyer Rohr + Schacht GmbH ist von Berding Beton gekauft worden. Künftig wird das Unternehmen unter dem Namen Meyer-Polycrete firmieren. 33 Arbeitsplätze in Stendal bleiben erhalten.

 

In der vergangenen Woche wurde der Geschäftsbetrieb der insolventen Meyer Rohr + Schacht GmbH von der Berding Beton GmbH, einem der führenden Betonwarenhersteller Deutschlands mit Sitz im niedersächsischen Steinfeld, übernommen. Am 31. Juli hatte der Gläubigerausschuss dem Verkauf des Unternehmens an Berding zugestimmt, teilte der Hamburger Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann mit. Zuvor habe er parallel mit vier Investoren aus der Baustoffbranche, die bereit waren, das Werk in Stendal zu erhalten, verhandelt. Das Gelände in Lüneburg war zuvor verkauft worden.

Stillstand seit Februar

Das 1978 gegründete Unternehmen Meyer Rohr + Schacht entwickelt und produziert Schacht- und Rohranlagen, Schacht- und Rohrbauwerke sowie Einstiegsschächte und vertreibt diese an Kunden weltweit. Dabei hat es sich auf die Herstellung und Verarbeitung von hochwertigem Polymerbeton spezialisiert. Vor der Insolvenz hatte das Unternehmen gut 50 Mitarbeiter im Werk Stendal und 20 am ursprünglichen Stammsitz in Lüneburg.
Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hatte das Unternehmen am 9. Februar einen Insolvenzantrag gestellt, am 6. März wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt hätten bereits zahlreiche Mitarbeiter wegen der ausstehenden Lohn- und Gehaltszahlungen fristlos gekündigt, so der Insolvenzverwalter. So habe der Geschäftsbetrieb seitdem stillgestanden.
Die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs habe zahlreiche Reparaturen an Maschinen und Gebäuden sowie Arbeiten auf dem Grundstück vorausgesetzt. Zur Finanzierung neuer Aufträge habe Brinkmann u.a. mit einem amerikanischen Kunden verhandelt. Vor allem ein der Großauftrag der Stadt Honolulu (Hawaii) – eine umfangreiche Order von Rohren – habe die Wiederaufnahme der Betriebsführung ermöglicht. bb