Neuer Fiat Strada auch mit Doppelkabine
FRANKFURT, 10.02.12 - Die Transporterspezialisten von Fiat Professional starten in das Jahr 2012 mit dem komplett neuen Fiat Strada. Der funktionelle Pickup steht ab sofort in fünf Versionen zur Verfügung, darunter erstmals auch mit Doppelkabine und vier Sitzplätzen.
Den komplett erneuerten Pickup gibt es in fünf Versionen ab 14.300 Euro netto. | Fotos: Fiat
Als Antriebsquelle dient ein besonders wirtschaftlicher Vierzylinder-Turbodiesel mit Multijet-Direkteinspritzung, der mit einem Hubraum von 1,3 Litern durchzugskräftige 70 kW (95 PS) leistet und die Emissionsnorm Euro 5 erfüllt. Je nach Karosserievariante beträgt die maximale Zuladung (einschließlich Fahrer) 705 Kilogramm. Zur Wahl stehen drei Ausstattungsniveaus, die Preise starten ab 14.300 Euro (ohne Mehrwertsteuer).
Der Fiat Strada erhält ein neues Karosseriedesign - auch der Innenraum wurde gründlich überarbeitet und modernisiert. Auch in seiner neuen Generation verbindet der im Fiat-Werk Betim (Brasilien) gefertigte und in 2011 weltweit 128.800mal verkaufte Pickup Pkw-ähnlichen Fahrkomfort mit der Funktionalität eines Pritschenwagens. Zur Verfügung stehen nun drei Varianten der jeweils zweitürigen Karosserie: Das Basismodell Fiat Strada Working wird mit zweisitziger, kurzer Kabine sowie mit Doppelkabine und zusätzlicher Rücksitzbank angeboten. Die Ladefläche misst hier 1.653 bzw. 1.078 Millimeter in der Länge und 1.350 mm bzw. 1.312 mm in der Breite. Eine Ladekantenhöhe von lediglich 605 mm garantiert zudem einfaches Be- und Entladen. In Verbindung mit der kurzen Kabine beträgt die maximale Zuladung 705 Kilogramm. Serienmäßig bietet der Fiat Strada Working u.a. Airbags für Fahrer und Beifahrer, Antiblockiersystem (ABS), eine mit 300 Kilogramm belast- und abnehmbare Heckklappe sowie Servolenkung.
Kleiner Diesel für alle
Der Fiat Strada wird in allen Modellversionen von einem 1.3-Liter-Turbodiesel mit Multijet-Direkteinspritzung angetrieben, der kräftige 70 kW (95 PS) leistet. Der nach Emissionsnorm Euro 5 eingestufte Vierzylinder ermöglicht dem vielseitigen Pickup eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 165 km/h, der Durchschnittsverbrauch beträgt lediglich 5,2 Liter pro 100 Kilometer - zwölf Prozent mehr Leistung bei gleichem Verbrauch gegenüber der vorherigen Serie. Als maximale Anhängelast (gebremst) sind für alle Modellversionen 1.000 Kilogramm zugelassen.
Das Fahrwerk des Fiat Strada beruht auf Einzelradaufhängung (Typ McPherson) mit Stabilisator vorn. An der Hinterachse kommen belastbare Blattfedern zum Einsatz, welche die hohe Zuladung sicherstellen. Belüftete Scheibenbremsen an der Vorderachse - an der Hinterachse sind Trommelbremsen verbaut - sollen auch bei voller Beladung für wirksame Verzögerung reichen.
Auch der Innenraum wurde gründlich überarbeitet und modernisiert.
Trekking und Adventure
Der Fiat Strada in der Ausstattungsvariante Trekking wird ausschließlich mit zweisitziger, langer Kabine angeboten. Sie bietet Fahrer und Beifahrer einen um 30 Zentimeter verlängerten Innenraum mit mehr Stauraum hinter den Sitzen und zwei zusätzlichen seitlichen Fenstern. Die Ladefläche misst hier 1.332 x 1350 Millimeter, die maximale Zuladung beträgt 685 Kilogramm. Der Fiat Strada Trekking (ab 14.950 Euro netto) bietet serienmäßig im Vergleich zum Basismodell zusätzlich ein höhenverstellbares Lenkrad, in die Frontschürze integrierte Nebelscheinwerfer, eine Dachreling, einen Gitterschutz für die Heckscheibe sowie in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger.
Der Fiat Strada Adventure ist auf den ersten Blick an der ausgeprägten Offroad-Optik mit prägnanten Kotflügelverbreiterungen, Rammschutz an der Front, Trittstufen unter den Türen und Leichtmetallfelgen (15 Zoll Durchmesser) zu erkennen. Neben der langen Kabine steht auch die Doppelkabine mit vier Sitzplätzen zur Wahl. Das Topmodell der Baureihe (ab 17.200 Euro netto) ist serienmäßig zusätzlich mit einer manuellen Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorne, einem Heckfenster mit Schiebeöffnung, Zentralverriegelung, Multifunktionsdisplay und einer elektronischen Differenzialsperre ausgestattet.
Die elektronische Differenzialsperre ELD (electronic locking differential) nutzt die ABS-Sensoren an den Antriebsrädern, um zu ermitteln, ob eines der Räder schneller dreht. Bei einem bestimmten Differenzwert der Drehzahl bremsen die Systeme ABS und EBD vorübergehend das mit der höchsten Drehzahl drehende Rad ab. Damit wird das Antriebsmoment wirksam an das am besten greifende Rad übertragen. Der Fiat Strada Adventure soll so auch kritische Fahrsituationen meistern, ein Allradantrieb bleibt dem Strada verwehrt.