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Drei Innendämmsysteme für jeden Anspruch

DÜSSELDORF, 12.12.11 – Rund 315 Millionen Quadratmeter Fassaden können nach Schätzungen des Fachverbands WDVS nicht von außen gedämmt werden. Für solche Fälle bietet der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber jetzt drei Innendämmsysteme an.

 

Wo eine Außendämmung der Fassade nicht möglich ist, bieten moderne Innendämmsysteme eine gute Alternative.

Viele Bauherren, Planer und Verarbeiter betrachten Innendämmung noch mit einer gewissen Skepsis, insbesondere wegen möglicher Bauschäden. „Mittlerweile haben sich die Innendämmsysteme weiter entwickelt, so dass solche Vorbehalte unbegründet sind“, erläutert Georg Kolbe, Leiter Produktmarketing Fassade/Wand bei Saint-Gobain Weber. „Eine moderne Innendämmung bietet für zahlreiche Gebäude eine gute Möglichkeit zur energetischen Sanierung, vorausgesetzt, sie wird fachgerecht ausgeführt. Hier liegen große Chancen für Stuckateur- und Malerbetriebe.“
Eine professionelle Innendämmung verbessert den Wärmeschutz des Mauerwerks und trägt so zu einer Verringerung der Energiekosten bei. Wer darüber hinaus Wert auf ein dauerhaft gesundes Wohnklima legt, sollte auf eine vollmineralische Innendämmlösung zurückgreifen. Das Dämmboard „weber.therm MD 042“ ist diffusionsoffen und wirkt gleichzeitig wärme- und feuchteregulierend. Es bietet einen Wärmeleitwert von 0,042 W/mK. Als Oberbeschichtung bietet sich ein Kalk-Innenputz an. Dieser diffusionsoffene Oberputz sorgt für einen optimalen Feuchtehaushalt und wirkt zudem schimmelpilzhemmend. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, sollte die Mineraldämmplatte aber nur mit dem systemeigenen Leichtkleber „weber.therm 307“ verklebt und armiert werden. Wie bei allen kapillaraktiven Systemen ist bei dem „weber.therm Mineralschaum Innendämmsystem“ keine zusätzliche Dampfsperre erforderlich.

Das weber.therm Mineralschaum Innendämmsystem ist diffusionsoffen und wirkt gleichzeitig wärme- und feuchteregulierend. | Fotos: Saint-Gobain Weber

Für umfassende Sanierungen ist das vollmineralische „weber.therm Dämmputz Innendämmsystem“ eine wirtschaftliche Variante. Der Wärmeleitwert beträgt hier 0,07 W/mK. Aufgrund der flexiblen Auftragsstärke des Mörtels können Unebenheiten von bis zu 100 mm ausgeglichen und komplett fugenlose Dämmschichten hergestellt werden. So lassen sich auch Oberflächen in Altbauten problemlos an Neubaustandards anpassen.
Die Dämmung mit Vakuum-Isolationspaneelen, die dritte Variante, ist zum Beispiel in schmalen Fensterlaibungen oder hinter Heizkörpern sinnvoll. Das „weber.therm Vakuum Innendämmsystem“ ist besonders schlank und feuchteresistent. Die integrierten „VacuPads“ von Saint-Gobain Isover bieten mit 0,007 W/mK Hochleistungsdämmwerte. In Kombination mit dem Klebe- und Armierungsmörtel „weber.therm 301“, dem Armierungsgewebe „weber.therm 311“ und dem Oberputz „weber.cal 286/288“ eignet sich das System besonders für die Dämmung in beengten Raumsituationen.

Modernisierung Schritt für Schritt

Für Immobilienbetreiber oder Besitzer von Eigentumswohnungen eröffnen sich durch eine Innendämmung neue Möglichkeiten. So kann beispielsweise dem Wunsch einzelner Parteien nach einem verbesserten Wärmeschutz entsprochen werden, ohne dass andere Wohneinheiten zwangsläufig ebenfalls saniert werden. Außerdem lässt sich ohne Probleme eine Raum-für-Raum-Sanierung vornehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Innendämmung jahreszeitunabhängig ausgeführt werden kann.
Stuckateur- und Malerbetriebe verfügen als Fassaden-Profis über wertvolle Erfahrung mit Dämmsystemen. Georg Kolbe: „Wir werden sie durch Innendämm-Schulungen und Zertifizierungen dabei unterstützen, sich diesen Zukunftsmarkt gezielt zu erschließen.“