Maschinen und Geräte

Intermat: Baumaschinen-Branche schaut auf China (mit Video) > mehr...

Anbaugeräte: Rototilt wird erwachsen > mehr...

Wacker Neuson erzielt Rekordumsatz > mehr...

Verbau: Riesen-Tank in drei Tagen eingebaut (+Video) > mehr...

Anbaugeräte: Rototilt wird erwachsen > mehr...

Wie im "Holodeck": Terminal visualisiert Architekten-Pläne > mehr...

John Deere: 175 Jahre Erfolgsgeschichte > mehr...

Achtung: Ab jetzt gilt Zeckenalarm! (mit Video) > mehr...

Rohrleitungsbau-Verband mit neuer Präsidentin > mehr...

Energie: Abwasserkanäle als Nahwärmenetz nutzen > mehr...

JCB schneidet besser ab

CARTAGENA/KIEL, 06.02.2012 – JCB hat in der vergangenen Woche im spanischen La Manga eine ganze Reihe von Produktneuheiten vorgestellt. Der Hersteller geht mit starken Zahlen und einem optimistischen Ausblick ins laufende Jahr.

JCB’s erster Stufe IIIB-Radlader 457 verspricht mehr Leistung und Drehmoment bei weniger Kraftstoffverbrauch. Seine Kupplungsdruck-Abschaltung überträgt beim Bremsen die maximale Motorleistung an die Arbeitshydraulik.

In einem Steinbruch unweit der Hafenstadt Cartagena präsentierte JCB neue Maschinen in fast allen Produktkategorien, darunter neue Mobil- und Kettenbagger, Kompaktlader, Teleskoplader und mit dem 457 das neue Flaggschiff der Radlader-Baureihe. Der 457 ist der Nachfolger des 456 und der erste JCB Radlader mit Stufe IIIB-Motor, der mehr Leistung und Drehmoment bei weniger Kraftstoffverbrauch verspricht. Sieben Ketten- und Mobilbagger seiner JS-Baureihe werden ab sofort mit dem Stufe IIIA-Motor JCB Dieselmax 444 ausgerüstet. Darüber hinaus profitieren sämtliche der 19 Ketten- und vier Mobilbagger zwischen elf und 46 Tonnen von einer völlig neuen Kabine und einem überarbeiteten Design. Drei neue Kompaktlader, ein weiterer Minibagger und zwei neue Tandemwalzen sind ebenso neu im Programm wie das Flottenmanagementsystem LiveLink und eine neue Baureihe hydraulischer Schnellwechsler.

Märkte weltweit übertroffen
Tim Burnhope, neu ernannter Chief Innovation Officer bei JCB, wurde nicht müde zu betonen, dass es sich um die größte Zahl von Neuheiten handele, die JCB seit langem der Öffentlichkeit vorgestellt habe. CEO Alan Blake sprach von einem insgesamt guten Jahr für die Baumaschinenindustrie und erwartet weiteres Wachstum in diesem Jahr. 2011 hätten die Umsätze von JCB mit einem Plus von über 30 Prozent stärker zugelegt als der Gesamtmarkt (18 Prozent), wobei insbesondere Russland, Nordamerika, Osteuropa und Skandinavien überdurchschnittliche Wachstumsraten aufgewiesen hätten. Mit Marktanteilen von bis zu 45 Prozent bzw. 28 Prozent konnte das Unternehmen seine Stellung als weltweit führender Hersteller von Baggerladern und Teleskopladern weiter festigen. „JCB investiert auch weiterhin in zukünftiges Wachstum, JCB verbessert auch weiterhin seine Produkte und bietet die beste Kundenbetreuung in der Industrie“, erklärte Blake den Erfolg des Unternehmens.

„Unsere innovativen Produkte und unser weltweiter Service treiben unser Wachstum an“, sagte JCB-CEO Alan Blake. 2011 ist JCB in fast allen Märkten überproportional gewachsen. | Fotos: bi/Ste

Erfolg mit Motoren
JCB will mit Investitionen in neue Fabrikstandorte, Produkte und Kundenservice langfristig wachsen. Nach dem Bau der fast 170 Millionen teuren neuen Werke in Brasilien und Neu-Delhi sowie im englischen Uttoxeter steht aktuell die Motorenentwicklung im Fokus. Eine der größten Investitionen der gesamten Firmengeschichte war die Entwicklung des Motors JCB Ecomax T4, mit dem sich JCB auf die anstehenden Emissionsgesetze für mittelgroße Maschinen einstellt.

Rund 96 Millionen Euro wurden für die Entwicklung des neuen Verbrennungssystems dieses JCB Dieselmax ausgegeben, das ganz ohne Nachbehandlung der Abgase auskommt und signifikant niedrigere Verbräuche ermöglicht. Im Dezember 2011 gab JCB bekannt, in den nächsten drei Jahren rund 37 Mio. Euro in die Entwicklung neuer Motorentechnologien zu investieren, um das Produktprogramm ab 2015 zu unterstützen.

Insbesondere die Motorenproduktion trägt bislang alle Züge einer echten Erfolgsstory. In nur zehn Jahren hat JCB bereits 155.000 der Dieselmax-Motoren produziert. JCB produziert damit Tier 3-, Tier 4- und für die aufstrebenden Märkte Tier 2- Motoren, die allesamt ohne Abgasnachbehandlung in Form der SCR-Einspritzung auskommen. Die Tier 4-Aggregate basieren auf Isuzu-Motoren, die JCB mit einem variablen Turbolader, gekühlter Abgasrückführung und Dieselpartikelfiltern ausstattet. „Wir arbeiten an der Effizienz, Produktivität und Umweltfreundlichkeit der Dieselmax-Familie. Die jüngste Weiterentwicklung wird uns einen noch größeren Wettbewerbsvorteil verschaffen und zu nachhaltig gesteigerten Umsätzen ab 2015 führen“, sagte Blake.