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Komatsu stellt Serie-7-Radlader vor

HANNOVER, 25.02.13 – Komatsu hat mit dem WA380-7 und dem WA500-7 seine ersten Radladermodelle gemäß der Abgasnorm EU Stufe IIIB auf dem europäischen Markt eingeführt.

 

Veränderungen an Motor, Hydraulik und Getriebe machen’s möglich: Der Radlader WA380-7 ist auf der Baustelle flotter unterwegs und verbraucht dabei zehn bis 15 Prozent weniger Kraftstoff. | Foto: Komatsu

Der WA380-7 mit 143 kW Leistung, 3,5 Kubikmetern Schaufelvolumen und 18,5 Tonnen Einsatzgewicht ist im Erdbau, in Sand & Kies sowie in Recyclingapplikationen weit verbreitet. Der WA500-7 ist in der Rückverladung sowie an vielen Einsatzorten in der Gewinnungsindustrie gefragt. Mit 263 kW Leistung, 5,3 Kubikmetern Schaufelvolumen und 35,5 Tonnen Einsatzgewicht ist er die ideale Maschine für Einsätze vor und nach dem Brecher. Auch bei den Stufe-IIIB-Maschinen soll es keine Abstriche bei der Zuverlässigkeit geben. Im Mittelpunkt stehen die Reduzierung der Betriebskosten und die Erhöhung des Bedienerkomforts.

Keine Einschränkung durch DPF-Regeneration
Im Gegensatz zu anderen Herstellern werden in den DPFs der neuen Komatsu Radlader keine Rußpartikel akkumuliert und mittels einer Flamme innerhalb der Anlage verbrannt. Das Abgassystem der Strich-7-Radlader regeneriert kontinuierlich während des Betriebs und überwiegend passiv, d.h. die Rußpartikel werden innerhalb des Systems fortlaufend verglüht. Das hat mehrere Vorteile:

- keine „schleichende“ Verminderung der Motorleistung durch Akkumulation von Ruß im Abgasfilter
- keine Regenerationspausen nötig, kein Abbrennen von Ruß, kein thermaler Stress
- geringerer Kraftstoffbedarf für die Regenerierung, d.h. geringere Betriebskosten

Getriebe hilft Sprit sparen
WA380-7 und WA500-7 sind beide mit der neuesten Getriebegeneration von Komatsu ausgestattet, die noch effizienter arbeitet und dem Bediener durch weichere Schaltvorgänge mehr Bedienerkomfort bietet. Der großvolumige Drehmomentwandler ermöglicht dabei eine gute Beschleunigung, hohe Geschwindigkeiten beim Befahren von Steigungen und leichteres Eindringen der Schaufel ins Material. Die serienmäßige Wandlerüberbrückungskupplung arbeitet automatisch in den Gängen 2, 3 und 4 und verringert in allen Fahrapplikationen den Kraftstoffverbrauch merklich.

Alle Systeme innerhalb der Maschine wie Motor, Getriebe, Arbeitshydraulik, Stellung der Bedieneinrichtungen sind durch das neue Komatsu „SmartLoader Logic System“ vernetzt, die jederzeit die optimale Motorleistungseinstellung für den jeweiligen Einsatz bereitstellt. Dadurch können Verluste reduziert und im Bedarfsfall Reserven mobilisiert werden. „SmartLoader Logic“ erkennt Fehlbedienungen und informiert den Fahrer wenn nötig mit Verbesserungsvorschlägen, wie seine Maschine noch effizienter arbeiten kann. Ein elektronisches Logbuch zeichnet die Vorschläge auf, um eventuellen Schulungsbedarf festzustellen.

Produktmanager Henrik Flohr zeigt die neuen, ausschwenkbaren Radabdeckungen. Sie machen die Wartung für den Fahrer einfacher und sicherer. | Foto: bi

Bedienung und Wartung vereinfacht
Auch die Fahrerkabine wurde komplett neu konstruiert. Die neuen elektronischen Kurzhebel können individuell auf den Fahrer abgestimmt werden und schwingen mit dem Fahrersitz mit. Ein neuer Multifunktionshebel mit Proportionalsteuerung für den 3. Steuerkreis erleichtert dem Fahrer durch die optimale Anpassung der Fördermenge die Arbeit. Das neue Instrumentenbrett ist mit einem hochauflösenden 7-Zoll-Bildschirm ausgestattet und informiert den Fahrer in 25 möglichen Sprachen.

Die neuen, grobmaschigen Kühler werden regelmäßig durch eine automatische Lüfterumkehr gereinigt und sind bei Bedarf für eine Intensivreinigung leicht zugänglich. Der Zugang zu den Wartungspunkten wurde durch die ausklappbaren Kotflügel deutlich vereinfacht. Der WA500-7 kann aufgrund seiner sehr hohen Ausschütthöhe bereits mit dem Standardhubgerüst bei Bedarf auch 60-Tonnen-Muldenkipper beladen und so wenn nötig das Hauptladegerät ersetzen.
hs