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Nordrhein-Westfalen bekommt ein Bau-Ministerium

DÜSSELDORF, 22.06.12 – Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen wird künftig von einem eigenen Regierungs-Ressort repräsentiert. Das bisherige Superministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr wird aufgespalten.

 

Freut sich über das eigenständige
Bau-Ressort für NRW: Rüdiger Otto, Präsident
der Baugewerblichen Verbände.

Neu geschaffen werden das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk. Das wurde jetzt bei der Vorstellung der neuen Regierungsmannschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft offiziell bestätigt. Die Baugewerblichen Verbände begrüßen die neue Aufteilung. „Vor allem mit dem neuen Bauministerium unter Michael Groschek kommt die Ministerpräsidentin unserer seit Jahren immer wieder gestellten Forderung nach einem eigenständigen Ministerium mit gebündelten Kompetenzen für den gesamten Baubereich nach“, sagte Rüdiger Otto, Präsident der Baugewerblichen Verbände.
Enge Zusammenarbeit auf Industrie- und Handwerksebene erwartet Otto auch vom Ressortchef des neu zugeschnittenen Wirtschaftsministeriums, Garrelt Duin, dem bisherigen wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Die Bauverbände wollen die doppelte Repräsentanz in zwei Ressorts nutzen, um die spezifischen strukturellen, konjunkturellen und politischen Probleme der Bauwirtschaft zukünftig gezielter in den Griff zu bekommen.

In den Baugewerblichen Verbänden sind der Baugewerbe-Verband Nordrhein, der Dachdecker-Verband Nordrhein, der Deutsche Auslandsbau-Verband, der Fachverband Ausbau und Fassade NRW, der Straßen- und Tiefbau-Verband Nordrhein-Westfalen sowie der Zimmerer- und Holzbau-Verband Nordrhein zusammengeschlossen. bb