Sprinter mit verbessertem ESP
STUTTGART, 02.12.11 - Ein erweitertes ESP-Paket soll die Bremsleistung des Mercedes Sprinter verbessern. Zwei neue Funktionen helfen in kritischen Situationen, bei Nässe oder vor plötzlichen Bremsungen.
Auch bei Pendelbewegungen des Anhängers greift ESP9i stabilisierend ein.
Schneller Sprinter-Transporter mit hochmodernen
Bremsen – ab Januar 2012 noch besser.
Grundlage für das neue Fahrsicherheitssystem ist das Adaptive ESP, wie es bisher serienmäßig im Mercedes-Transporter Sprinter verbaut wird. Es berücksichtigt wie bisher den Beladungszustand des Fahrzeugs. Je nach Lage und Gewicht des Fahrzeugschwerpunkts wird über die ESP-Sensorik der jeweils aktuelle Beladungszustand ermittelt, und so dafür gesorgt, dass ESP9i – so heißt die weiterentwickelte Version – seine stabilisierenden Eingriffe individuell dosieren kann. Das neue ESP-System greift auch bei Pendelbewegungen eines Anhängers gezielt ein und unterstützt den Fahrer dabei, sein Gespann zu stabilisieren.
Erweitert wird das Adaptive ESP9i um zwei wichtige Funktionen: Sie heißen Brake Disc Wipe (BDW) und Electronic Brake Prefill (EBP). BDW beschleunigt bei Nässe das Bremsen. Bei Regen wird zyklisch ein geringer Bremsdruck an der Radbremse aufgebaut, durch den der Wasserfilm von der Bremsscheibe gewischt wird. Wird eine Bremsung eingeleitet, steht sofort die volle Bremswirkung zur Verfügung, gegenüber einer Bremsung mit nassen Scheiben wird wertvoller Bremsweg gewonnen.
EBP sorgt für schnell ansprechende Bremsen. Schon beim plötzlichen Verlassen des Gaspedals werden automatisch die Bremsbeläge leicht angelegt, um das Luftspiel zwischen Bremsbelag und -Scheibe vorab zu eliminieren. Wird dann eine Vollbremsung eingeleitet, gewinnt der Wagenlenker wertvolle Millisekunden, auf die es im Ernstfall ankommt.
Und die beste Nachricht dabei: Das neue Adaptive ESP9i wird in allen Sprinter-Varianten ohne Mehrpreis serienmäßig ab Januar 2012 verbaut.