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Stricker übernimmt Infrastruktur-Töchter von Heitkamp

HERNE, 20.01.12 - Die Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH und die Heitkamp Umwelttechnik GmbH werden an Gesellschafter aus dem Kreis der Stricker-Gruppe aus Dortmund verkauft. Wie der Insolvenzverwalter der Heitkamp BauHolding mitteilte, ist auch der langjährige Heitkamp-Geschäftsführer Jörg Kranz an der neuen Gesellschaft beteiligt.

Die neue Gesellschaft übernehme alle 300 Beschäftigten der beiden Heitkamp-Gesellschaften, so Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres. Beide Unternehmen sollen eigenständig bleiben und weiter unter ihrem jetzigen Namen firmieren. „Das schafft Sicherheit für alle Beteiligten, allen voran bei den Beschäftigten und den Kunden,“ sagte dazu Jörg Kranz. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Der Geschäftsbereich Infrastrukturbau, zu dem die beiden Gesellschaften gehören, ist der größte Bereich unter dem Dach der Heitkamp BauHolding. Bundesweit bekannt sind beide Gesellschaften durch Projekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet und an der Saar, durch den Autobahnbau sowie den Flughafenbau.
Die Heitkamp Bauholding GmbH hatte Ende November 2011 Insolvenzantrag gestellt. Die acht operative Tochtergesellschaften, die nicht von der Insolvenz betroffen sind, sollen verkauft werden. Gespräche mit potenziellen Investoren verlaufen gut, so Andres. Er sei zuversichtlich, auch für die weiteren sechs Heitkamp-Gesellschaften neue Gesellschafter zu finden.

Zur Stricker Holding mit Sitz in Dortmund gehören sieben Unternehmen im Baubereich, sieben Unternehmen im Bereich Rohstoffgewinnung, -verarbeitung und Recycling sowie weitere sieben baunahe Service- und Transportdienstleister.