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Für schnellen Umschlag wie geschaffen

Der neu konstruierte Terex-Radlader TL310 hält, was er verspricht. Die erste ausgelieferte Maschine versorgt im Dauereinsatz das Biomasseheizkraftwerk der Regionalen Klärschlammverwertung (KSV) GmbH im mittelfränkischen Dinkelsbühl-Waldeck mit Holzhackschnitzeln und Grünschnitt.

 

Der Terex-Leistungslader TL310 ist für den Einsatz auf der Klärschlamm-Verwertungsanlage in Waldeck mit einer 6-cbm-Hochkippschaufel von AFB ausgestattet. | Fotos: Terex

Auf der KSV-Anlage verfrachtet der Terex TL310 riesige Berge Grünschnitt und Holzhackschnitzel, die von Container-Lkw angeliefert werden, in die Lagerboxen oder türmt sie auf dem Grünschnittlagerplatz auf. Rund 800 Kubikmeter pro Tag schaufelt der mit Felsreifen von Michelin ausgestattete Leistungslader in die Schubböden des 9-MW-Biomassekraftwerks, dessen Feuerungsanlagen ununterbrochen in Betrieb sind. Gelegentlich ist Schwerarbeit angesagt, wenn aus der Mineralisierungsanlage für Klärschlamm die Asche abgefahren wird. Dann wiegt das Material in der Schaufel bis zu fünf Tonnen.

„Technisch einwandfrei“, im Handling und in der Bedienung unkompliziert – so das Urteil von Michael Wegert zum Premieren-TL310, mit dem Terex in die 3-m³-Klasse vorstößt. Von der Leistung des Terex TL310, der bereits 1.400 Betriebsstunden im Einsatz ist, zeigt sich der versierte Radlader-Fahrer „positiv überrascht“. Er lobt die Übersichtlichkeit der kompakten und außerordentlich stabil gebauten Maschine und deren robuste Arbeitseinrichtung. Der von 144 kW (196 PS) „befeuerte“ Hydrostat meistert den schnellen Umschlag großer Mengen absolut reibungslos und ist beim Kraftstoffverbrauch auffallend sparsam: Alle 16 bis 17 Stunden fährt Wegert zur Zapfsäule und tankt dann 190 bis 220 Liter Diesel. „Im Durchschnitt kommt der Radlader mit gut elf Litern aus.“ Nur wenn er den in der KSV-Version 19,5 t schweren Lader bis an die Leistungsgrenzen fährt, steigt der Verbrauch maximal auch mal auf knapp 14 Liter. Der früher eingesetzte Lader eines anderen renommierten Baumaschinenherstellers sei vier Tonnen leichter gewesen, habe aber auch nicht viel weniger Diesel verbraucht, sagt Wegert.

In Bezug auf die Überladehöhe beansprucht der neue TL310 mit 3.065 mm den Titel „Klassenbester“. Und auch bei der Reichweite (Vorderkante Rad bis Schaufelschneide) ist der TL310 auf Augenhöhe in der Spitzengruppe.

Mit grenzlastgeregelter hydrostatischer VarioPower fährt der Leistungslader aus dem Stand stufenlos bis 40 km/h mit optimaler Traktion. Der Hydrostat wirkt beim Vorwärts- und Rückwärtsfahren auch als verschleißfreie Bremse. Die von Haus aus 17,6 Tonnen schwere Maschine verfügt über eine Hochleistungshydraulik mit Load-Sensing-Steuerung und lastdruckunabhängiger Durchflussverteilung. Diese Schlüsselkomponenten sorgen in jeder Phase für harmonische, fein steuerbare, ruckfreie Arbeitsspiele. Auch bei geringen Motordrehzahlen können die Leistungen gleichzeitig und kraftvoll abgerufen werden. „Echt cool“, sagt Wegert, sei das exklusive Maschinenlüftungssystem mit Umkehrfunktion. Genial einfach ist dabei die Beseitigung des zurückgehaltenen Schmutzes: Er fällt über eine Klappe nach unten aus der Maschine. Das System hält die Arbeitsunterbrechungen zur Reinigung des Kühlsystems sehr kurz.

Die Terex-SP-Kinematik an der sehr robusten Arbeitseinrichtung verknüpft die Vorteile der Z-Kinematik (Power an der Schaufel) mit denen der P-Kinematik (exakte Parallelführung von Schaufel und Staplereinrichtung über die gesamte Hubhöhe). Hub- und Kippzylinder haben eine verschleißfreie Endlagendämpfung. Dabei zeichnet sich der Radlader durch überzeugende Standsicherheit aus: Die Kipplast wird vom Hersteller mit 13.200 kg (gerade) bzw. 11.500 kg (geknickt) angegeben. Mit 232 kN Hubkraft, 153 kN Reißkraft sowie hoher Rückkippkraft im gesamten Hubbereich und insbesondere in höchster Stellung ist der TL310 ein solides Kraftpaket. Damit ist er die ideale Maschine für den Materialumschlag und mit Gabel für alle anderen Verladearbeiten im Betriebsablauf der KSV-Anlage. Und auch die Betreuung durch Lothar Bieg vom Terex-Händler Eberle-Hald in der Niederlassung Rainau sowie von Terex durch Business Manager Werner Zick und Produktmanager Tobias Kulhanek sei absolut vorbildlich, betont Wegert. Zusagen würden hundertprozentig eingehalten: „Darauf ist absolut Verlass.“

www.eberle-hald.de